Pressemitteilung

Positionen der Sparkassen-Finanzgruppe in Rheinland-Pfalz zur Bildung einer neuen Landesregierung in Rheinland-Pfalz: Entlastungen für die Wirtschaft, mehr Wohnungsbau, bessere kommunale Finanzausstattung, Mehrwert für den Digitalen Euro und WERO für alle

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Der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz (SVRP) vertritt die Interessen der 20 rheinland-pfälzischen Sparkassen und ihrer kommunalen Träger. Aufgrund seiner engen Verflechtungen in Wirtschaft und Gesellschaft vor Ort hat der Verband zehn Handlungsnotwendigkeiten an die entstehende Landesregierung in Rheinland-Pfalz adressiert. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des Mittelstands und des Wohnungsbaus, eine bessere kommunale Finanzausstattung, die Entlastung der Wirtschaft und auch die Positionierung zu europäischen Themen wie dem Digitalen Euro.

Thomas Hirsch, Präsident des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz, betont: „Die Sparkassen sind eine der tragenden Säulen der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsstruktur und der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es ist entscheidend, dass die neue Landesregierung Maßnahmen ergreift, die in Wirtschaft und Gesellschaft mehr Handlungsspielräume verschaffen.“

Besonders hervorgehoben wird deswegen die Notwendigkeit, die Förderung für Investitionen in Innovationen zielgerichteter auszurichten sowie bürokratische Hürden zu verringern. Zudem fordert der Sparkassenverband eine Vereinfachung der sozialen Wohnungsbauvorschriften und eine schnellere Bearbeitung der Wohnbauförderung. 

Als Verbandsgeschäftsführer des SVRP ergänzt Roman Frank: „Die Schaffung von mehr Wohnraum, die Entlastung der Wirtschaft in allen Branchen und die Stärkung der Kommunen sind für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohlergehen des Landes von zentraler Bedeutung. Besonders im Hinblick auf die geopolitische Lage muss die Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft stärker werden.“

Zudem setzt sich die Sparkassen-Finanzgruppe Rheinland-Pfalz für eine verbesserte finanzielle Bildung und für die Einbettung eines möglichen digitalen Euros in das europäische Zahlungssystem WERO ein. WERO ist schon heute ein im Markt befindliches und funktionierendes System, das die europäische Souveränität im Zahlungsverkehr sichert und eine digitale Alternative zu den Bezahlverfahren US-amerikanischer Konzerne bzw. zum traditionellen Geldsystem bietet.

Die Sparkassen in Rheinland-Pfalz wollen sich als Partner der neuen Landesregierung verstehen und setzen auf eine enge Zusammenarbeit, um die regionalen Herausforderungen zu meistern und die wirtschaftliche Stabilität im Land weiter zu fördern.

Lesen Sie das komplette Positionspapier des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz zur Bildung einer neuen Landesregierung hier: https://sv-rlp.de/positionspapier

Über den Sparkassenverband Rheinland-Pfalz

Der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz ist die Dachorganisation der 20 rheinland-pfälzischen Sparkassen und deren kommunalen Träger. Er hält Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, darunter die DekaBank, die LBS Landesbausparkasse Süd und weitere Verbundunternehmen sowie an den drei großen öffentlichen Versicherern: Der Versicherungskammer Bayern, der Provinzial Versicherung und der SparkassenVersicherung. Mit einer Bilanzsumme von mehr als 75 Milliarden Euro, rund 10.500 Mitarbeitenden und mehr als zwei Millionen Girokonten sind die Sparkassen eine tragende Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft. Sie stehen für Kundennähe, nachhaltige Finanzlösungen und eine starke Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung in Rheinland-Pfalz.

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Thomas Hirsch, Verbandspräsident, und ROman Frank, Verbandsgeschäftsführer, halten das Positionspapier des SVRP für die Koalitionsverhandlungen der neuen Landesregierung.

Verbandspräsident Thomas Hirsch und Verbandsgeschäftsführer Roman Frank präsentieren das Positionspapier des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz für die Koalitionsverhandlungen der entstehenden neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung.

Kontakt

Thobias Quaß

Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
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