Kinderschutzpreis geht an die Polizeipuppenbühnen im Land Rheinland-Pfalz

Sparkassen stiften Preisgeld in Höhe von 3000 Euro

27.11.2014 – Pressemitteilung vom 27.11.2014

Im Rahmen einer Feierstunde in Schloß Waldthausen vergab der Deutsche  Kinderschutzbund Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. (DKSB RLP) den „Kinderschutzpreis“ in diesem Jahr an die fünf Polizeipuppenbühnen, die bei den Polizeipräsidien Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier ansässig sind.

In der Begründung zur Preisverleihung heißt es: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeipuppenbühnen bringen den Kindern mit der Methode des pädagogischen Puppenspiels schwierige Themen wie Verkehrssicherheit und Kriminalprävention nahe, um sie für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren. Partizipation wird großgeschrieben: Die Kinder suchen gemeinsam mit den Puppen nach Verhaltensregeln. Die Lernerfolge sind nachhaltig, weil die Kinder emotional bewegt sind und sie somit auf der Verstandes- wie auch Gefühlsebene gleichermaßen angesprochen werden.“

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert, die der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz gestiftet hat. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernommen.
„Der Kinderschutzbund freut sich, mit den Polizeipuppenbühnen eine Organisation auszeichnen zu können, die ein herausragendes Beispiel dafür bietet, wie die Verknüpfung von Präventionsarbeit um schwierige Themen wie Gewalt und Gefahren mit der Partizipation von Kindern an sie betreffenden Projekten und Fragestellungen gelingen kann“, so Christian Zainhofer, 1. Vorsitzender des DKSB RLP bei der Überreichung des Preises.

„Die Menschen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen, ist für die Sparkassen Aufgabe und Verpflichtung zugleich. Mit der Unterstützung des Kinderschutzpreises einen besonderen Beitrag zum Schutz von Kindern zu leisten, ist uns ein großes Anliegen“, begründete Beate Läsch-Weber, Präsidentin des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz, das Engagement der Sparkassen.

Christian Zainhofer vom Kinderschutzbund überreichte den Preis gemeinsam mit Staatsministerin Irene Alt, Staatsminister Lewentz und Sparkassenpräsidentin Beate Läsch-Weber im Rahmen der Feierstunde.

Jugendministerin Irene Alt betonte: „Der Kinderschutzbund schärft durch sein großes langjähriges Engagement das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Tatsache, dass Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Verantwortung nimmt. Die Puppenbühnen der Polizei leisten hierzu einen wichtigen Beitrag: Sie nehmen Kinder ernst als Verkehrsteilnehmer, sie bieten Kindern die Möglichkeit eigene Ideen für Problemlösungen einzubringen und sie unterstützen Kinder bei dem Lernprozess sich abzugrenzen. Dies alles sind Kompetenzen, die Kinder im Verkehr, aber auch in der Schule, der Familie und ihrer Freizeit brauchen.“

Als Laudator hob Innenminister Roger Lewentz hervor: „Zum Puppenspieler wird man nicht ernannt, Puppenspieler lebt man.“ Daher sei die erfolgreiche Arbeit der fünf bei den Polizeipräsidien angesiedelten Puppenbühnen vorrangig auf das unermüdliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen. „Ich bin stolz darauf, dass unsere Puppenbühnen mit den Themen Verkehrssicherheit und Kriminalprävention pro Jahr etwa 50.000 Kinder- und Jugendliche erreichen. Das ist Präventionsarbeit, die sich auszahlt“, sagte Lewentz.

Der für die Puppenbühne beim Präsidium Koblenz zuständige Polizist Michael Meyer dankte stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Puppenbühnen dem Kinderschutzbund, den Sparkassen und dem Land für die besondere Anerkennung: „Es ist für uns eine ganz besondere Freude, diesen Preis entgegennehmen zu können“, sagte Meyer. Das Preisgeld komme direkt den Projekten der Puppenbühne zu Gute, beispielsweise für geplante Präventionsveranstaltungen für Kinder asylsuchender Menschen.

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